WATERGRID - Nature Based Smart Water Grids for Integrated water and drought management

Projekttyp: Innovation Aktion
Förderungszeitraum: September 2025 - September 2029
Anzahl der Partner: 22
Budget: 7,5 Millionen €
Ziel von WATERGRID ist die Entwicklung und Demonstration des Konzepts des intelligenten Wassernetzes (Smart Water Grid, SWG) für eine klimaresilientere Wasserbewirtschaftung, insbesondere im Hinblick auf extreme Trockenheit, jedoch im Rahmen des integrierten Einzugsgebietsmanagements, das das gesamte Einzugsgebiet in einem ganzheitlichen Ansatz berücksichtigt.
Die Ressourceneffizienz von naturbasierten Lösungen (NBS), die zuvor an acht Standorten eingeführt wurden, wird zusammen mit der akademischen Literatur analysiert, um ein Evidenzportfolio zu erstellen. Von diesen acht Standorten werden fünf Demonstrationsstandorte sein, die über die biogeografischen Regionen Atlantik, Kontinent, Gebirge und Mittelmeerraum verteilt sind und in denen 58 zusätzliche innovative und lokal abgestimmte NBS zur Verlangsamung, Verlagerung und aktiven Speicherung von Wasser für die Wiederverwendung im Rahmen von lokal konzipierten SWGs umgesetzt werden. Drei Validierungsstandorte werden das Potenzial des SWG-Konzepts aufzeigen und die Reproduzierbarkeit der Projektergebnisse demonstrieren, die gemeinsam mit 138 Interessengruppen in einem partizipativen Ansatz entwickelt und umgesetzt wurden.
Es werden Protokolle und Standards entwickelt, die eine schrittweise Anleitung für die Gestaltung, die Wartung und den Betrieb der SWG bieten. Eine digitale Plattform (PR3) wird Modelle des Wassereinzugsgebiets anzeigen, und eine Design-App wird den Nutzern eine Anleitung für die Gestaltung von NBS in ihren SWGs bieten. Diese Plattform wird mit einem Überwachungsprogramm verknüpft, um Echtzeitinformationen über einen digitalen Zwilling anzuzeigen und so die langfristige Wartung der SWGs zu unterstützen. Ein Operationalisierungs-Toolkit wird ein soziales, politisches und wirtschaftliches Umfeld für nachhaltige SWGs schaffen.
WATERGRID geht davon aus, dass bis 2035 die für die Nutzung verfügbare Wassermenge um 20 % erhöht wird, um die Wasserknappheit auszugleichen, sieben Arten von Wasserschadstoffen zu verringern und 10,6 Mio. EUR/Jahr durch 37 SWG in ganz Europa einzusparen.