Der Lehrstuhl für Produktions- und Ressourcenökonomie landwirtschaftlicher Betriebe (PuR) legt großen Wert auf internationale Zusammenarbeit. Im Rahmen ihrer Bemühungen, die globale Zusammenarbeit auszubauen, reisten Prof. Johannes Sauer und Carlos Böke Pascual kürzlich nach Südafrika, um Partnerschaften mit führenden Universitäten und Forschungsinstituten zu stärken.
Vom 26. Februar bis 7. März 2025 besuchte die Delegation Forscherinnen und Forscher in Kapstadt, Stellenbosch, Johannesburg und Pretoria, um mögliche akademische Austausche und Forschungskooperationen zu erkunden. Zu den produktiven Treffen gehörten Besuche von landwirtschaftlichen Betrieben und ländlichen Gebieten, die Einblicke aus erster Hand in die vielfältigen Landschaften und landwirtschaftlichen Herausforderungen des Landes boten.
Südafrika kämpft mit wiederkehrenden Dürren und den eskalierenden Auswirkungen des Klimawandels. Darüber hinaus wirkt sich das komplexe historische Erbe des Landes weiterhin auf Landbesitz, landwirtschaftliche Produktivität und wirtschaftliche Ungleichheit aus. Diese drängenden Probleme eröffnen zahlreiche Möglichkeiten für die Erforschung nachhaltiger landwirtschaftlicher Praktiken und politischer Maßnahmen, die zu gerechteren Ernährungssystemen beitragen können.
Diese Informationsreise ist Teil der umfassenden Bemühungen von PuR zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit. Jüngste Schocks – darunter die COVID-19-Pandemie, der Krieg in der Ukraine und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Störungen – haben die Notwendigkeit widerstandsfähigerer Ernährungssysteme in ganz Afrika unterstrichen. Die Expertise von PuR in der Agrar- und Ressourcenökonomie in Schwellenländern kann lokale Institutionen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützen und den Weg für zukünftige gemeinsame Forschungsinitiativen ebnen. Der Lehrstuhl ist weiterhin bestrebt, Kooperationsmöglichkeiten mit akademischen und nicht-akademischen Partnern im Globalen Süden zu suchen.
Wir danken unseren Kolleginnen und Kollegen der Universität Kapstadt, der Universität Stellenbosch, der Universität Johannesburg und des Bureau for Food and Agricultural
Policy aufrichtig für ihre wertvolle Zeit, ihre Erkenntnisse und die Diskussionen.